KPMG Leipzig 
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Schneider und Schumacher Architekten, Frankfurt. Das sechsgeschossigen Gebäude für die KPMG in Leipzig befindet sich in einem gründerzeitlich geprägten Viertel südlich des Stadtringes. Zwischen Beethovenstraße und der mittelalterlich geprägten Münzgasse entstand auf einem spitzwinkligen Eckgrundstück ein Stahlbetonskelettbau mit Ganzglasfassaden, dessen geschwungener kristalliner Bug die erkerartigen Ausbildungen der umgebenden Gebäude modern interpretiert. Die flächenbündige Glasfassade zur Münzgasse lässt den Mittelteil der Gebäudefront zur überdimensionalen Vitrine werden und verbindet so den Platzraum mit dem Atrium des Gebäudes. Zwischen der doppelverglasten Außen- und der einfachverglasten Büroraumfassade öffnet sich die interne Halle, in welcher eine filigrane Erschließungsstruktur mit brückenähnlichen Übergängen zu den Bürobereichen, eine spektakuläre Treppe und zwei gläserne Aufzugsschächte angeordnet sind. Durch den Lichthof sind Büroetagen von außen erkennbar. Atrium und Glasvorbau dienen zugleich als thermische Pufferzone, welche Licht und Wärme einfängt und die Energiebilanz optimiert.
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