Gemeindezentrum Thomasgemeinde Neuhermsheim, Mannheim 
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netzwerkarchitekten, Darmstadt

Das eingeschossige Gebäude hat die Form eines Carrées mit begrüntem Dach und eingeschnittenem ovalen Grünhof, um den Foyer, Saal, Gruppenräume und überdachte Veranstaltungsflächen angeordnet sind. Es entsteht eine U-förmige Grundrisskonfiguration mit zwei Innenraumflügeln und einem überdachten Außenraumflügel, das Gebäude schließt barrierefrei an die Umgebung an. Zweireihig angeordnete Bäume auf der Nord- und Westseite des Gebäudes bieten einen schattigen Bereich auf der Schwelle zwischen öffentlichem Raum und Gemeindehaus an, dessen Aufenthaltsqualität die des grünen Hofes kontrastierend ergänzt. Während die Fassade zum inneren Hof als gläserner Vorhang ausgebildet ist, der sich bereichsweise öffnen lässt, sind die äußeren Schnittkanten des Carrées als skulpturale Struktur aus filigran perforierten Betonfertigteilen gestaltet. An der Schnittstelle zum öffentlichen Raum fasst diese Struktur das verglaste Gebäude ein, ohne es abzugrenzen - sie ist Ausdruck für den offenen Rahmen der Gemeinde. Die Öffnung von Innenhoffassade und Trennwänden der Gruppenräume lässt eine Vielzahl von Raumdispositionen zu, indem die Bereiche des Foyers, des Saales, des Hofes flexibel miteinander verknüpft werden können. [www.netzwerk-architekten.de]
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